Kunstäpfelchen

Kunstäpfelchen, so wurden Gebetsnüsse im Mittelalter genannt.

In einem Podcast des Rijksmuseums werden Gebetsnüsse unter der Lupe betrachtet und besprochen. Über den Link unter dem Text hören Sie Janine Abbring im Gespräch mit dem Kurator für Bildhauerei, Frits Scholten, darüber, wie diese kleinen Bildhauerarbeiten hergestellt wurden, von wem und wozu sie dienten. Ein Beitrag, der Sie für einen Moment in den Hintergrund, die Geschichte, das Wie, Was und Wo dieses bedeutungsvollen kleinen Kunstwerks mitnimmt. Es ist so klein, dass man es ganz einfach in der Handfläche oder in der Hosentasche mitnehmen könnte. Im Rijksmuseum können Sie zwei Gebetsnüsse aus der eigenen Sammlung bewundern.

Vor etwa 40 Jahren machte ich im Rijks meine erste Bekanntschaft mit der Gebetsnuss. Sie hat meinen Lebensweg auf ganz besondere Weise beeinflusst. Die Gebetsnuss ist ein Gegenstand, in dem verschiedene Aspekte zusammenkommen: die Geschichte und der Inhalt des Christentums, das hochwertige Handwerk des Holzbildhauers und des Goldschmieds, der Gebrauch durch Adel und geistliche Führer, aber auch der suchende Einzelgänger, der Stille und Kontemplation suchte und sucht. Als mir bewusst wurde, wie sehr ich mich durch dieses Kleinod mit Gläubigen aller Zeiten und besonders mit den ersten Gläubigen verbunden fühlte, erwachte in mir ein Traum. Um andere daran teilhaben zu lassen, habe ich begonnen, selbst Gebetsnüsse zu machen. Um zu erforschen und die Fertigkeiten zu erwerben, die dafür nötig sind, habe ich mich 15 Jahre lang als Schmuckmacher betätigt. Das Arbeiten mit Silber, Gold und Edelsteinen folgt dem Vorbild aus 2. Mose 31, wodurch ich lerne, aus der Verbundenheit mit dem Schöpfer heraus zu arbeiten.

Wiebe van Dingen

Hören Sie hier den Podcast des Rijksmuseums

2 Kommentare

  1. Wiebe Künstler

    Wat een mooi gesprek om te beluisteren over de gebedsnoten, zeg! Het blijft zo bijzonder hoeveel tijd ze vroeger konden steken in het maken van zo’n klein stukje kunst. Prachtig! Er komt een dag dat ik het toch ga proberen om er een te maken. Groet, Carlo.

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  2. Wiebe Künstler

    Deze gebedsnoot raakt me. Ik hou van kleuren toch raakte het witte glas me. Moest denken aan reinheid en schittering. Terwijl ik dit nu typ bedenk ik dat mijn naam zoiets betekent. Direct even opgezocht en de betekenis is: Stralend en schitterend. Mooi toch. Ben er blij mee. Dank je wel, Wiebe! Warme groet, Bertine.

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