Input – Output
Auf meinem Weg habe ich einen gebrochenen Ast aufgehoben. Was durch die Beschädigung übrig geblieben ist, ist sehr dünn und zart. Vorsichtig gesäubert und vom Rest losgeschnitten, sah es aus wie ein Laken an der Wäscheleine. Noch keine eigenständige Skulptur mit Charakter. Durch das Hinzufügen einer gewundenen Baumwurzel auf der Rückseite bekam es seine Eigenart. Sehen Sie es als eine von Gott gegebene Gabe. Die Wurzel hat ein dickes und ein dünnes Ende. Die dicke Seite war mit dem Baum oder Strauch verbunden und ragt nun über die Figur hinaus. Der dünne Ausläufer ist mit der Rückseite der Figur verbunden. Der Mensch ist offenbar ein guter Boden für Input von oben. Wenn es Input gibt, gibt es auch Output … (Höhe: 40 cm. Material: Buche, Marmorfuß)
Der Input kann alles Mögliche sein. Für mich sind es Worte, Worte Gottes. Worte können einen aufbauen und zerstören. Die Worte Gottes bringen Licht, Heilung und Recht. Sie bringen Inspiration und berühren einen in Bereichen wie Hören, Sehen, Fühlen, Schmecken, Riechen, dem sechsten Sinn usw. Dann wird Schauen zum Sehen. Hören wird zum Verstehen. Schmecken wird zum Trinken (und Essen). Fühlen wird zum (Nach-)Hause-Kommen. Der sechste Sinn macht einen feinfühlig im Umgang mit Menschen und bei den Entscheidungen, die daraus folgen.
Eine Parallele zu dieser Geschichte können Sie in der Bibel lesen, Jesaja 55:
„Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch! 2 Warum zählt ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und sauren Verdienst für das, was nicht satt macht? Hört doch auf mich, so werdet ihr Gutes essen und euch am Köstlichen laben. 3 Neigt eure Ohren her und kommt her zu mir! Höret, so werdet ihr leben! Ich will mit euch einen ewigen Bund schließen: die gewissen Gnaden Davids. 4 Siehe, ich habe ihn den Völkern zum Zeugen gegeben, zum Fürsten und Gebieter für die Völker. 5 Siehe, du wirst Völker rufen, die du nicht kennst, und Völker, die dich nicht kennen, werden zu dir laufen um des HERRN, deines Gottes, willen, des Heiligen Israels, der dich herrlich gemacht hat.
6 Suchet den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist. 7 Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter von seinen Gedanken und bekehre sich zum HERRN, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserm Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung. 8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, 9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. 10 Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, 11 so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich’s sende. 12 Denn ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden. Berge und Hügel sollen vor euch her frohlocken mit Jauchzen, und alle Bäume auf dem Felde werden in die Hände klatschen. 13 Es sollen statt der Dornen Zypressen wachsen und statt der Nesseln Myrten, und dem HERRN soll es zum Ruhm geschehen und zum ewigen Zeichen, das nicht getilgt werden soll.“
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